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News:
| 23.08.2010 |
Marktforschung: Photovoltaik in Deutschland wird 2010 um 71% wachsen
Die attraktiven Investitionsbedingungen in der ersten Jahreshälfte 2010 zeigen, dass die Photovoltaik-Branche in Deutschland wahrscheinlich ein hervorragendes
Jahr verzeichnen wird, berichtet das Marktforschungsunternehmen iSuppli Corp. (El Segundo, Kalifornien, USA). iSuppli erwartet 2010 einen Photovoltaik-Zubau von
6,6 Gigawatt (GW) in Deutschland, 71 Prozent mehr als 2009 (3,9 GW). Laut iSuppli soll das Jahr 2011 in Deutschland mit 9,5 GW Zubau sogar noch besser werden.
"Die Kürzung der Solarstrom-Einspeisevergütung, die im Juli in Kraft tritt, hat einen starken Anstieg der Installationen im zweiten Quartal zur Folge, da die
Verbraucher die staatliche Einspeisevergütung noch mitnehmen wollen, bevor diese gekürzt wird", kommentiert Dr. Henning Wicht, Direktor und Chefanalyst für
Photovoltaik bei iSuppli.
"Trotz der Kürzungen prognostiziert iSuppli auch für die zweite Jahreshälfte eine weiterhin starke Nachfrage nach Aufdach-Solaranlagen, aber der Umsatz wird
nicht den des zweiten Quartals erreichen."
Deutschland wird im Photovoltaik-Markt Europas sowie der ganzen Welt weiterhin eine führende Rolle spielen, betont iSuppli. In Deutschland würden nicht nur
die meisten PV-Anlagen gebaut, auch die deutsche Förderpolitik und Einspeisevergütung seien beispielhaft für andere Länder und deren Unterstützung der Solarenergie.
Quelle: iSuppli Corporation
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| 11.05.2010 |
Neue Studie: Solar-Standort Deutschland - Mittelstand erwartet Anstieg der Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche
Der Mittelstand sieht auch künftig eine hohe Attraktivität des deutschen Photovoltaik-Marktes sowie einen nachhaltigen Zuwachs
an Arbeitsplätzen. Darüber hinaus rechneten die Studienteilnehmer mit einer baldigen Netzparität (grid-parity): Strom aus
Photovoltaik zu Marktpreisen für den Endverbraucher.
Deutschland gilt weiterhin als attraktivster Photovoltaik-Markt.
Die Studienteilnehmer bewerten Deutschland derzeit als den attraktivsten Solarstrom-Markt. Auch in drei Jahren werde die Marktrelevanz von Deutschland als hoch eingeschätzt, allerdings von
den USA und Südeuropa übertroffen.
Besonders Osteuropa, Asien und vor allem die USA werden in den kommenden Jahren deutlich an Attraktivität zunehmen. Eine weitere Förderung der
erneuerbaren Energien seitens der Politik wird erwartet. Netzparität rückt rasch näher.
Die Hälfte der befragten Unternehmen (im Sonnengürtel 70 %) erwartet die grid-parity in Deutschland in weniger als fünf Jahren. 10 % (im Sonnengürtel: 20%) gehen
sogar davon aus, dass diese bereits innerhalb der kommenden zwei Jahre erreicht wird
Quelle: Concentro Management AG Solarserver.de
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| 11.01.2010 |
Deutschland bleibt attraktiver Photovoltaik-Markt
Für das gesamte Jahr 2010 wird ein weiteres Marktwachstum erwartet, wie eine aktuelle Umfrage der photovoltaik quer
durch die Branche ergab wird ein weiteres starkes Marktwachstum erwartet.
Die befragten Installateure, Großhändler, Projektierer und Hersteller äußerten sich zu ihren Erwartungen in den
Bereichen Auftragslage, deutscher Markt, Preise und Finanzierungssituation im Jahr 2010.
Fast alle Unternehmen rechnen dabei mit einer Steigerung des Umsatzes von mindestens zehn bis fünfzehn Prozent.
Manche gehen sogar von einer Umsatzverdoppelung im kommenden Jahr aus.
Wir erwarten 2010 einen Zubau in Deutschland von bis zu drei Gigawatt. Die Preise werden entsprechend der Degression
des EEG zurückgehen, die Hersteller müssen dies schultern können, sonst springen die Investoren ab.
Quelle: Photovoltaik
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| 14.10.2009 |
BSW-Solar: Steuereinnahmen aus der Photovoltaik-Industrie sind höher als die Solar-Förderung
Photovoltaik-Unternehmen und Beschäftigte zahlen 2008 knapp drei Milliarden Steuern.
Deutschlands Solar-Branche ist in den letzten Jahren rasant gewachsen, berichtet der Bundesverband
Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Davon profitiere nicht nur das Klima,
sondern auch der Staat: Laut BSW-Solar erzielte Deutschland allein 2008 Steuereinnahmen in Höhe von
knapp drei Milliarden Euro aus der direkten und indirekten Besteuerung deutscher Photovoltaik-Unternehmen
und ihrer rund 50.000 Beschäftigen. Die im selben Jahr über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
gewährten Anschubinvestitionen beliefen sich hingegen auf rund zwei Milliarden Euro, betont der BSW-Solar.
Deutschlands Solarwirtschaft setze sich damit gegen Vorwürfe aus der konventionellen Energiewirtschaft und
ihr nahe stehender Wirtschaftsinstitute und Politiker zur Wehr, die Markteinführung der Solarstromtechnologie
(Photovoltaik) sei zu teuer und die Förderung müsse deshalb schneller reduziert werden, heißt es in der
Pressemitteilung des Solar-Verbandes.
Quelle: Solarserver
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| 08.06.2009 |
Griechenland beschließt Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen
Ein neues Programm soll in Griechenland die Installation von kleinen
Photovoltaik-Dachanlagen voranbringen. Es soll bis Dezember 2019 laufen.
Das griechische Entwicklungsministerium hat Ende vergangener Woche
ein neues Programm zur Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen
angekündigt. Dabei geht es um Anlagen mit einer Leistung bis
zu zehn Kilowattstunden auf Privathäusern und Geschäftsgebäuden.
Das Genehmigungsverfahren für die Installation von Solarstromanlagen
solle erleichtert und die Lizenzen schneller verteilt werden. Das
Programm solle bis Dezember 2019 laufen.
Die Besitzer der kleinen Photovoltaik-Anlagen sollen zunächst
ihren eigenen Energiebedarf decken, wie es weiter hieß. Den
restlichen Solarstrom könnten sie dann zu einem erhöhten
Preis an den öffentlichen Energieversorger DIE SA verkaufen.
Mit dem neuen Programm erhofft sich das Ministerium sowohl Belebung
des griechischen Photovoltaik-Markts als auch einen steigenden Absatz
bei Solarpaneelen, Wechselrichter und anderem Zubehör.
Das griechische Parlament hatte Anfang des Jahres ein neues Gesetz
zur Förderung von Solarstrom beschlossen. Demnach gilt der größte
Einspeisetarif von 50 Cent für Solarstrom aus Anlagen bis 100
Kilowatt, die auf den griechischen Inseln installiert worden. Solarstrom
aus größeren Anlagen wird mit 45 Cent je Kilowattstunde
vergütet. Bei Anlagen auf dem Festland werden jeweils fünf
Cent pro Kilowattstunde weniger gezahlt. Eine Degression sei erst
ab August 2010 vorgesehen. Nach Angaben des griechischen Photovoltaik-Verbands
HELAPCO sollen bereits vorliegende Förderanträge bis Ende
2009 bewilligt werden. Sie hätten ein Volumen von mehr als drei
Gigawatt Nennleistung. Gegenwärtig werden aber HELAPCO zufolge
keine Anträge mehr angenommen .
Quelle: Photovoltaik Magazin
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| 27.04.2009 |
Photovoltaik-Potenzial von über 22 Gigawatt
Landwirte sind wichtige Zugpferde des deutschen Photovoltaik-Marktes.
Es wird erwartet, dass sie in diesem Jahr Module mit einer Leistung
von mindestens 285 Megawatt installieren lassen, was einem Marktanteil
von fast 20 Prozent entspricht.
Neben einer attraktiven Rendite und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis
legen sie vor allem Wert auf Service. Dies sind wichtige Ergebnisse
einer neuen Studie zur Photovoltaik in der Landwirtschaft.
Zwei Drittel der Landwirte sind grundsätzlich daran interessiert,
sich eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen
Die Landwirtschaft gilt schon seit Jahren als ein wichtiger Treiber
des Photovoltaik-Marktes. Genauere Untersuchungen und aktuelle Zahlen
zu diesem Kundensegment suchte man bislang jedoch vergebens. Besonders
viele freie Stall- und Scheunendächer gebe es in Niedersachsen,
Schleswig-Holstein und den östlichen Bundesländern. Die
Finanzierungsmöglichkeiten für Photovoltaik-Anlagen im landwirtschaftlichen
Bereich sind gut, da Bauern einen relativ günstigen Zugang zu
Krediten haben, wie die Studie ergab. Eine wichtige Rolle bei der
Distribution von Photovoltaik-Anlagen im landwirtschaftlichen Bereich
spielen die 258 Maschinenringe, in denen sich viele Bauern zusammenschlossen,
um Landmaschinen gemeinsam zu nutzen oder günstiger zu erwerben.
Als regionale Anlaufstellen und Interessenvertreter der Landwirte
steigerten sie sowohl die Bekanntheit als auch die Verbreitung von
Solarstromerzeugung unter Landwirten.
Quelle: Photovoltaik Magazin
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| 24.03.2009 |
Japan startet neues Förderprogramm
Japan hat sein neues Förderprogramm für Photovoltaik eher
gestartet als geplant - nämlich bereits am 13. Januar dieses
Jahres. Ursprünglich sollte die Solarstromtechnik erst mit Beginn
des neuen Haushaltsjahres im April wieder gefördert werden, nachdem
das letzte Programm 2005 ausgelaufen war.
Bis zum 31. März stehen erst einmal neun Milliarden Yen (78 Millionen
Euro) bereit, die für die Installation von 35.000 Anlagen mit
einer Gesamtleistung von 122,5 Megawatt ausreichen dürften. Noch
einmal 20,05 Milliarden Yen (174 Millionen Euro) sollen ab April für
ein Jahr zur Verfügung gestellt werden. Über das kommende
Haushaltsjahr wird das Parlament im März beschließen, mögliche
Änderungen sind daher bislang noch nicht abzusehen. Bleibt es
bei den 20 Milliarden Yen, könnten nach unseren Schätzungen
280 Megawatt errichtet werden.
Dank seines 1994 gestarteten Subventionsprogramms führte Japan
viele Jahre die Liste der Länder mit der höchsten installierten
Leistung an, bis es die Spitzenreiterposition im Jahre 2004 an Deutschland
verlor. Seit dem Auslaufen des alten Subventionsgesetzes verschwand
Japan fast völlig von der Photovoltaiklandkarte: 2008 wurden
nur schätzungsweise 180 Megawatt installiert - zwischen drei
und vier Prozent der globalen Marktgröße.
Quelle: Photon
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| 08.01.2009 |
Sharp steckt Energie in Solar
Der japanische Elektrohersteller Sharp will seine Solarzellenfabrik
in Sakai bei Osaka schon mehrere Monate früher starten. "Wir
bemühen uns, vor März 2010 fertig zu werden", sagte
gestern ein Sharp Sprecher. In Sakai sollen Flüssigkristallpanele
für Fernseher und zugleich Solarzellen entstehen.
Sharp will mit dem neuen Werk den aktuellen Weltmarktfuhrer bei
Solarzellen, die deutsche Q-Cells, wieder überholen. Q-Cells
baut sein erstes Werk ausserhalb Deutschlands in Malaysia und will
die Produktion verdoppeln.
2009 wollen die Deutschen die Milliarden-Schwelle überschreiten,
gemessen in Kilowatt-Äquivalenten. Sharp erreicht derzeit etwa
700 Millionen, bis 2010 sollen es zwei Milliarden Kilowatt werden.
Die Eile durfte sich rechnen. Denn der Markt trotzt der Finanzmarktkrise.
Laut Branchendienst PV News soll er weiter um 30 bis 40 Prozent
jährlich wachsen.
Quelle: Cash Daily
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| 24.11.2008 |
Neue Studie der Energy Watch
Group
Schneller Ausbau erneuerbarer Energien ist bezahlbar; neue Atomkraftwerke
unnötig!
Der Ausstieg aus der fossil-nuklearen Energieversorgung sei finanziell
mit überschaubaren Investitionen machbar, so die auf Initiative
internationaler Parlamentarier gegründet Energy Watch Group (EWG)
in einer Pressemitteilung. Zu dem Schluss kämen die Autoren der
neuen Studie "Renewable Energy Outlook 2030". Bis 2030 könnten
demnach mindestens zwischen 17 % und 30 % des weltweiten Strom- und
Wärmebedarfs aus regenerativen Quellen gedeckt werden.
Der dazu notwendige jährliche Investitionsbedarf werde zu diesem
Zeitpunkt 62 Euro bis 124 Euro pro Kopf der Weltbevölkerung erreichen.
Insgesamt bewegten sich die erforderlichen Investitionen zwischen
510 Milliarden Euro und 1.021 Milliarden Euro jährlich, je nach
Geschwindigkeit des Ausbaus. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 wurden weltweit
rund 800 Milliarden Euro für Rüstung ausgegeben, 120 Euro
pro Kopf der Weltbevölkerung. Für Investitionen in die Kultur
gebe Deutschland zurzeit rund 100 Euro pro Bürger aus, heißt
es in der Pressemitteilung.
Die Studie "Renewable Energy Outlook 2030" analysiert zwei
Szenarien des Ausbaus erneuerbarer Energien - eine untere und eine
obere Variante. Die Versorgung mit Treibstoffen wurde nicht betrachtet.
Es geht ausschließlich um elektrischen Strom und - mit gewissen
Einschränkungen - um Wärme. Eingeflossen sind Technologiekosten,
Lernkurven bei den Herstellungskosten, geplante Investitionen, die
unterschiedliche Wirtschaftskraft der Weltregionen, verfügbare
Potenziale für erneuerbare Energien und der Verlauf des Wachstums.
Die Analyse wurde im Auftrag der Energy Watch Group verfasst von Stefan
Peter (Institute für Sustainable Solutions and Innovations, ISUSI)
und Dr. Harry Lehmann. "Renewable Energy Outlook 2030" ist
im Internet zugänglich in englischer Sprache (PDF; 155 S.) unter
www.energywatchgroup.org.
Eine deutsche Kurzfassung (14 S.) ist ebenfalls erhältlich.
Quelle: Energy Watch Group (EWG) |
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| 06.10.2008 |
Spanien bremst Wachstum der
Solarindustrie: Solarstrom-Einspeisevergütung wird gesenkt, Photovoltaik-Zubau
begrenzt
Die spanische Regierung hat die Förderung für Solarstrom
neu geregelt. Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen
sinke zwar weniger als bisher erwartet um rund 30 Prozent auf 34 Cent/kWh
bei Dachanlagen und 32 Cent/kWh bei Bodenanlagen, berichtet die Wirtschaftskanzlei
Rödl & Partner in einer Pressemitteilung.
Die maximale Leistung von Dachanlagen werde aber künftig auf
2 Megawatt (MW) begrenzt, jene von Bodenanlagen auf 10 MW. Die Vergabeleistung
werde für ganz Spanien pro Jahr auf 267 MW für Dachanlagen
und auf 133 MW für Bodenanlagen gedeckelt (Förderobergrenze).
Für die Jahre 2009 und 2010 wurden im Rahmen einer Übergangsregelung
zusätzliche 100 MW für Dachanlagen beziehungsweise 60 MW
für Freiflächen-Solarparks freigegeben. Grundlage der Neuregelung
bildet das am 28.09.2008 in Kraft getretene Königliche Dekret
1578/2008.
Die Vergütungstarife sollen künftig entsprechend der Entwicklung
der beantragten Vergabeleistung erhöht oder reduziert werden.
Werden in einer Vergaberunde sämtliche Vergabekapazitäten
ausgeschöpft, reduziert sich der Tarif in der nächsten Vergaberunde,
während umgekehrt bei Freibleiben von Vergabeleistung der Tarif
in der nächsten Vergaberunde entsprechend angehoben wird.
Rödl & Partner: Photovoltaikprojekte in Spanien können
auch in Zukunft rentabel sein. Die spanische Regierung begründet
die Maßnahmen mit dem Ziel, die bisher rasante Entwicklung der
Photovoltaik zu bremsen und besser kontrollieren zu können und
gleichzeitig die Forschung und Entwicklung zu fördern. "Zukünftig
haben aber nur noch die Investoren gute Erfolgschancen, die Projekte
frühzeitig beantragen und die geforderten Unterlagen vollständig
einreichen."
Quelle: Rödl & Partner |
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| 15.09.2008 |
Spanien: Neuer Gesetzesentwurf
sieht deutlich höhere Obergrenze für Solar-Förderung vor
Die neueste Meldung aus Spanien, dem zweitgrößten Solarmarkt
der Welt, mache wieder Hoffnung, berichtet die Solarpraxis AG (Berlin)
in einer Pressemitteilung. Habe es doch lange so ausgesehen, als werde
die spanische Einspeisevergütung für Solarstrom um bis zu
35 Prozent gekürzt und der Photovoltaik-Zubau 2009 auf maximal
300 Megawatt begrenzt werden.
Am 12.09.2008 berichtete das US-amerikanische Finanzinstitut PiperJaffray,
dass der spanische Generalsekretär für Energie, Ignasio
Nieto, einen Gesetzesentwurf mit einer Begrenzung von 500 MW an den
spanischen Staatsrat gesandt habe. Die 500 MW-Begrenzung werde laut
PiperJaffray, aufgeteilt in 300 MW für Photovoltaik-Freiflächenanlagen
und 200 MW für Dachanlagen. Zum Vergleich: In Deutschland, dem
weltweit größten Solarstrom-Markt, wurden 2007 nach Angaben
des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) rund 1.100 Megawatt
Photovoltaikleistung zugebaut. Der neue spanische Gesetzesentwurf
schlage außerdem eine Vergütung von 32 bis 34 Cent pro
Kilowattstunde für Solarstrom aus Dachanlagen sowie 29 Cent pro
Kilowattstunde für Freiflächenanlagen vor, berichtet PiperJaffray.
Des Weiteren werde wie in vorangegangenen Entwürfen eine jährliche
Senkung der Förderung von 10 Prozent festgelegt. Vermutlich werde
der Gesetzesentwurf in drei bis vier Wochen vom spanischen Energieminister
bestätigt, so das Finanzinstitut PiperJaffray.
Die Finanzexperten gehen davon aus, dass sich damit der spanische
Markt im kommenden Jahr besser entwickeln wird, als in den letzten
Monaten erwartet. Sicher sei aber, dass dieser Gesetzentwurf Investoren
und Herstellern wieder mehr Sicherheit gebe.
Quelle: SolarpraxisAG |
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| 05.08.2008 |
Gabriel weist Atom-Pläne
aus dem Hause Glos zurück: "Wir brauchen eine zukunftsfähige Energiepolitik,
keinen Atom-Lobbyismus"
"Der Koalitionsvertrag ist eindeutig: Es bleibt beim Ausstieg
aus der Hochrisiko-Technologie Atomkraft. Wenn das Bundeswirtschaftsministerium
an Konzepten zum Wiedereinstieg bastelt, ist das nicht nur ein klarer
Verstoß gegen den Koalitionsvertrag. Es zeigt vor allem, dass
im Hause Glos reiner Atom-Lobbyismus betrieben wird." So kommentierte
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums
für ein "Kernenergie-Nutzungsgesetz". Eine zukunftsfähige
Energiepolitik müsse aber auf die massive Steigerung der Energieeffizienz
und auf erneuerbare Energien setzen.
Denn nur so könnten die Preissteigerungen für die Verbraucher
gedämpft, die Versorgungssicherheit gewährleistet und die
Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden, so Gabriel.
Deutschland profitiere wie keine andere Volkswirtschaft vom Ausbau
der erneuerbaren Energien, betont Gabriel. In der Branche arbeiteten
schon heute 250.000 Menschen. Umweltfreundliche Energietechnik Made
in Germany sei ein Exportschlager. Bis 2020 werde die Zahl der zukunftssicheren
Arbeitsplätze auf mindestens 500.000 steigen. "Ein Wirtschaftsminister,
der diesen Boom abwürgen will, hat den falschen Beruf",
so Gabriel. Längere Laufzeiten alter Atomkraftwerke machen weder
Benzin noch Strom billiger. Weltweit gebe es kein sicheres Endlager
für den hochradioaktiven Atommüll. Zugleich verweigerten
hierzulande gerade die Atomkraft-Befürworter eine offene Standortsuche.
Wer längere Laufzeiten wolle, ohne ein sicheres Endlager zu haben,
mache Politik auf Kosten nachfolgender Generationen. Eine Verlängerung
der Laufzeiten alter Atomkraftwerke würde laut Gabriel weder
den Benzin- noch den Strompreis senken. Sie würde lediglich zu
noch höheren Gewinnen bei den vier großen Energieversorgern
führen. "Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen,
wenn er wüsste, dass sein Amtsnachfolger Ordnungspolitik mit
Lobbyismus verwechselt", so der Bundesumweltminister.
Quelle: BMU |
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| 30.07.2008 |
Solar-Studiengang in Jena
erfolgreich akkreditiert
Wenn im kommenden Herbst das neue Studienjahr beginnt, startet an
der Fachhochschule Jena ein in Deutschland bisher einmaliger Studiengang:
Photovoltaik und Halbleitertechnologie. Der Bachelorstudiengang wurde
nun ohne jegliche Auflagen akkreditiert, berichtet die FH Jena in
einer Pressemitteilung.
Das neue Studienangebot bereichert das Spektrum der Fachhochschule
um ein hochaktuelles Wissenschaftsgebiet. Bei der Einrichtung des
neuen Schwerpunktes wird die Hochschule von der Carl Zeiss Stiftung
durch eine Stiftungsprofessur unterstützt. Der neue Studiengang
bereitet auf eine spätere Tätigkeit in einer der zukunftsträchtigsten
Hochtechnologien vor: Fertigungstechnologien für Solarzellen
und Mikroelektronik-Chips. Ziele und Lehrinhalte des Studiums wurden
gemeinsam mit Vertretern der Industrie erarbeitet, um der wachsenden
Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren gerecht zu werden und um
den Absolventinnen und Absolventen einen erfolgreichen Einstieg in
ihr Berufsleben zu ermöglichen. Das Angebot des Studiums der
Photovoltaik und Halbleitertechnologie erfolgt in Zusammenarbeit mit
dem Institut für Photonische Technologien in Jena (IPHT). Das
Institut arbeitet seit Jahren in der Forschung auf dem Gebiet der
Photovoltaik. Diese Erfahrungen und die hervorragende gerätetechnische
Ausstattung kommen dem neuen Studiengang ebenfalls zugute.
Quelle: FH Jena |
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| 14.07.2008 |
Photovoltaik: Solardächer
lohnen sich weiterhin
Entwarnung für Hausbauer, die auf Sonnenenergie setzen, gibt
das Immobilienportal Immowelt.de. Die staatlichen Hilfen werden weitaus
weniger gekürzt als befürchtet. Betont Immowelt in einer
Pressemitteilung. Wer eine Photovoltaik-Anlage installiert und den
gewonnenen Solarstrom aus der Sonne in das öffentliche Netz einspeist,
wird auch künftig nicht unerheblich vom Staat unterstützt.
Denn die neuen Vergütungssätze für Solarstrom wurden
weit weniger beschnitten, als befürchtet.
Die Vergütungssätze im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
sollen für neue Dach-Solaranlagen in den Jahren 2009 und 2010
jeweils um acht Prozent und 2011 um neun Prozent sinken. Damit wird
die Vergütung für eine Solar-Dachanlage bis maximal 30 Kilowatt
Leistung für 2009 exakt 43,01 Cent pro Kilowattstunde betragen,
im Jahr 2010 sind es noch 39,57 Cent und 2011 noch 36,01 Cent. Bislang
wurde die Solarstrom-Vergütung um fünf Prozent jährlich
verringert. Die neue Regelung betrifft diejenigen, die vom kommenden
Jahr an eine Solaranlage in Betrieb nehmen und Strom in das Netz einspeisen.
Für bereits installierte Anlagen gilt eine Bestandsgarantie.
Immowelt: Trotz Senkung der Vergütung kann mit einer Kapitalrendite
gerechnet werden. Das EEG regelt, zu welchen Preisen die Stromversorger
die erzeugte Energie abnehmen müssen. Generell erhalten Verbraucher
dank der EEG-Förderung für den eingespeisten Sonnenstrom
mehr Geld, als sie für den vom Versorger bezogenen Strom zahlen
müssen. Je nach dem Jahr, in dem die Anlage installiert wurde,
wird eine entsprechende Vergütung gezahlt, die als Investitionssicherheit
auf 20 Jahre festgelegt ist und konstant bleibt.
Quelle: Immowelt AG |
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| 18.06.2008 |
Intersolar 2008: Zahlen bestätigen
den Erfolg der größten Solar-Messe der Welt
Eine Messe, drei Tage und sieben Hallen mit Innovationen aus Photovoltaik,
Solarthermie und Solarem Bauen - vier Tage nach dem Ende der Intersolar
2008 stehen jetzt die offiziellen Zahlen des diesjährigen Branchentreffpunkts
fest: Insgesamt kann die Fachmesse für Solartechnik in allen Bereichen
Rekordzahlen aufweisen.
Nicht nur die Ausstellungsfläche war mit 76.000 Quadratmetern (plus
124 Prozent) so groß wie nie. Mit insgesamt 1.053 Ausstellern (plus
65 Prozent) waren auch mehr Unternehmen als jemals zuvor auf der Intersolar
vertreten. Die abschließenden Zählungen ergaben 51.861 Besucher (plus
62 Prozent), die aus 140 Ländern nach München zur Intersolar anreisten.
Insgesamt kamen 44,9 Prozent der Besucher aus dem Ausland, was neben
dem Anteil internationaler Aussteller von 47 Prozent den Anspruch
der Intersolar als internationale Leitmesse deutlich unterstreicht.
Stellenwert als globale Branchenplattform der Solartechnik betont.
Was die Anzahl internationaler Besucher anbelangt, belegt Italien
den ersten Platz, gefolgt von Spanien, Frankreich und Österreich.
Auch die USA gehörten erstmals zu den Top Ten bei den Besuchernationen.
Insgesamt konnte die Messe 1.000 Gäste vom amerikanischen Kontinent
begrüßen, 1.600 Solarexperten kamen aus Asien und 400 waren aus dem
Nahen Osten nach München gereist - der größte Teil von ihnen zu den
ersten beiden Tagen der Messe, die dem Fachpublikum vorbehalten waren.
"Die jetzt erreichte Internationalisierung ist ein wichtiger Meilenstein
in der Entwicklung der Intersolar und unterstreicht deutlich den Stellenwert,
den die Messe weltweit als Branchenplattform der Solartechnik einnimmt.
Gleichzeitig sind die Zahlen aber auch ein wichtiger Gradmesser für
die aufstrebenden ausländischen Märkte und zeigen das internationale
Potential, das die Solartechnik für die Industrie birgt", so Markus
Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einer der beiden
Veranstalter der Intersolar.
Quelle: Solar Promotion GmbH |
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| 12.06.2008 |
Kalifornisches Staatsgefängnis
nimmt Solarstrom-Kraftwerk mit 1,8 MW in Betrieb
Das Ironwood State Prison (Kalifornien; USA) und das Unternehmen SunEdison
melden die Inbetriebnahme eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer
Nennleistung von 1,8 Megawatt (MWp). Die Freiflächenanlage auf dem
Gelände des Gefängnisses soll jährlich rund 2,4 Millionen Kilowattstunden
Solarstrom erzeugen und wurde im Rahmen einer "Private-Public-Partnership"
zwischen der Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates Kalifornien (California
Department of Corrections and Rehabilitation, CDCR) und SunEdison
realisiert, dem nach eigenen Angaben größten Solarenergie-Systemintegrator
Nordamerikas.
Im Rahmen eines Solarenergie-Dienstvertrags finanzierte und baute
SunEdison das Solarkraftwerk, das auch von SunEdison betrieben wird.
Das CDCR vermeide damit alle Kapitalkosten und kaufe den Solarstrom
zu berechenbaren Preisen entsprechend oder sogar unter den Großhandelsstrompreisen",
heißt es in der Pressemitteilung. Die Anlage wird im Betrieb weder
Treibhausgase noch Lärm erzeugen. 43 Millionen kWh Solarstrom in 20
Jahren. Das Solarkraftwerk ist für die kalifornische Strafvollzugsbehörde
sowohl ein wichtiger Schritt zur Sicherung ihrer Energieversorgung
als auch im Hinblick auf Gouverneur Schwarzeneggers Verordnung "S-20-04",
nach der staatliche Einrichtungen ihren Strombezug bis 2015 mit Energieeffizienz
und dezentraler Stromproduktion um 20 % senken müssen. In der kalkulierten
Laufzeit von zwanzig Jahren wird die Anlage in Ironwood etwa 43 Millionen
kWh Solarstrom produzieren, was dem Verbrauch von 4.107 Durchschnittshaushalten
entspreche. 6.200 Solarmodule - 2,4 Millionen kWh jährlich Harry Franey,
Chef des Energiemanagement der CDCR ist hoch erfreut: "Das Photovoltaik-System
in Ironwood nutzt unsere größte natürliche Ressource - die Sonnenenergie
- mit mehr als 6.200 Solarmodulen. Sie benötigt kein oder nur ganz
wenig Wasser, was ein entscheidender Vorzug in unserer Region ist.
Allein im ersten Betriebsjahr wird sie 2,4 Millionen kWh erzeugen,
was einen unmittelbaren positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Bereits
im Juni 2006 nahm SunEdison eine PV-Anlage mit 1,16 MW im Chuckawalla
Valley State Prison in Betrieb, die bislang über 3,7 Millionen Kilowattstunden
Solarstrom erzeugt hat.
Quelle: Sun Edison LLC |
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| 05.06.2008 |
Bayern unterstützt Photovoltaik
auf staatlichen Gebäuden
Der Freistaat Bayern stellt privaten und gewerblichen Investoren Dächer
von staatlichen Gebäude zur Installation und zum Betrieb von Solarstromanlagen
gegen Entgelt zur Verfügung. Auf diese Möglichkeit, noch mehr Haushalte
mit CO2-freiem Strom aus Sonnenenergie zu versorgen, weisen Finanzminister
Erwin Huber und Innenminister Joachim Herrmann erneut hin. Beide Minister
knüpfen damit an einen entsprechenden Landtagsbeschluss aus dem Jahr
2004 an. Der Freistaat unterstützt die CO2-freie Energiegewinnung.
Die bisher errichteten Photovoltaikanlagen versorgen schon rund 80
Haushalte mit elektrischer Energie.
Um diese Zahl zu vergrößern und um das Potenzial staatlicher Bauten
weiter zu nutzen, wollen das Bayerische Staatsministerium der Finanzen
und die Oberste Baubehörde im Staatsministerium des Innern bei der
Errichtung von Photovoltaikanlagen auf die Bereitschaft zur Zusammenarbeit
mit Investoren aufmerksam machen. Interessenten können sich an die
Regionalvertretungen der Immobilien Freistaat Bayern wenden (http://www.immobilien.bayern.de)
oder direkt an die jeweilige staatliche Behörde, die das betreffende
Gebäude bewirtschaftet.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern |
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| 23.05.2008 |
REC will 2012 Solarstrom
zu fünf bis acht Cent produzieren
Auf der dritten PHOTON PV Investors Conference am 3. April in München
präsentierte Jon Andre Lokke, zuständig für Investor
Relations beim norwegischen Solarkonzern REC ASA, neue Informationen
über die Kosten der Produktion von Solarstrom.
Bereits 2007, so Lokke, sei REC in der Lage gewesen, Solarstrom
zu 15 Cent je Kilowattstunde zu produzieren. Die Rechnung gilt für
einen Standort mit 1.800 Sonnenstunden im Jahr wie beispielsweise
Südspanien, einer Kraftwerksgröße von einem Megawatt,
einer Finanzierung über 25 Jahre mit konstant fünf Prozent
Zinsen und einer Betriebsdauer von ebenfalls 25 Jahren. Die Kosten
für die genutzte Fläche wurden nicht berücksichtigt.
Für das Jahr 2010 wanderte der Punkt auf der Grafik bereits
in die Region von acht Cent je Kilowattstunde, für 2012 hatte
Lokke eine Bandbreite von fünf bis acht Cent eingezeichnet.
Lokke betonte, dass es für einen Erfolg der Photovoltaik ausschließlich
auf die Kosten je Kilowattstunde ankäme, nicht auf die Kosten
je Watt. Dass die Preise deutlich darüber liegen werden, sei
für REC ein Garant für hohe Margen, so Lokke.
Um den Zugang zum Endkunden zu sichern, hat REC für 40 Millionen
Dollar eine 20-prozentige Beteiligung an dem US-amerikanischen Installationsunternehmen
Mainstream Energy LLC (MSE) erworben, wie das Unternehmen nur wenige
Tage nach der Konferenz mitteilte. MSE bedient verschiedene Kundensegmente
durch seine Tochterfirmen AEE So-lar Inc. und REC Solar Inc. (die
außer dem Namen nichts mit der REC-Gruppe gemein hat). Für
2008 erwartet MSE einen Umsatz von 160 Millionen Dollar. REC hat
sich die Option geben lassen, binnen der nächsten drei Jahre
eine Mehrheitsbeteiligung zu übernehmen.
Die am 22. April veröffentlichten Zahlen für das erste
Quartal 2008 waren jedoch wenig erfreulich. Der Umsatz lag mit 1.771
Millionen Norwegischer Kronen (NOK) zwar rund zehn Prozent über
dem Vorjahreswert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug
579 Millionen, was einer Ebit-Marge von 33 Prozent entspricht. Im
Vergleich zu dem im ersten Quartal 2006 erreichten 46 Prozent ist
dies eine deutliche Verschlechterung, die REC mit dem schwachen
Dollarkurs begründet. Gleich drei große Wafer-Verträge
waren in der unvorteilhaften US-Währung abgeschlossen worden,
was in der Bilanz zu einem Minus von 226 Millionen NOK (28,4 Millionen
Euro) geführt hatte. Die Bilanzierungsmethode habe aber keinen
Einfluss auf den Cashflow, so REC. Die Erträge je Aktie lagen
bei 0,43 NOK (5,4 Eurocent), im ersten Quartal 2007 waren es noch
0,86 NOK (11 Eurocent). Die Ziele für das Gesamtjahr 2008 blieben
trotz der enttäuschenden Ergebnisse für das erste Quartal
unverändert.
Quelle: Photon
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| 16.05.2008 |
Förderchaos: Schweizer Solarverband
kritisiert Förderdeckel
Zürich - In der Schweiz wollen hunderte von Hausbesitzern Solarstrom
auf ihren Dächern produzieren, aber ihre Anträge auf kostendeckende
Einspeisevergütung gemäß revidiertem Energiegesetz
werden mangels Geld zurückgewiesen. Unterstützt vom Schweizerischen
Bauernverband fordert der Fachverband Swissolar von Bundesrat Leuenberger
eine Überarbeitung der neuen Regelung. Im Vordergrund steht die
Aufhebung der Deckelung für die solare Stromerzeugung. Die Verbände
empfehlen die Einberufung eines runden Tisches, um die ärgerliche
Situation baldmöglichst zu überwinden und die Voraussetzungen
für ein nachhaltiges Wachstum für Solarstrom und andere
erneuerbare Energien zu schaffen, teilte Swissolar mit.
Kostendeckende Einspeisevergütung ab 2009
Wer auf seinem eigenen Dach Solarstrom produzieren möchte, kann
in der Schweiz sein Projekt seit 1. Mai 2008 bei der nationalen Netzgesellschaft
Swissgrid anmelden, um ab 1. Januar 2009 von der kostendeckenden Einspeisevergütung
profitieren zu können. Allerdings hat das Parlament bei den Beratungen
zur Revision des Energiegesetzes nur gerade 5 Prozent der Mittel für
Solarstrom reserviert. Dies hat zur Folge, dass nur ein Bruchteil
der interessierten Dachbesitzer die Solarenergie nutzen und ihre Solaranlagen
realisieren können. Die anderen werden auf eine Warteliste gesetzt
und müssen auf einen positiven Bescheid im 2009 oder 2010 hoffen,
so Swissolar.
33 MW Solarkapazität in der Schweiz
Im Jahr 2007 sind 525 neue Solaranlagen ans Netz gegangen. Die installierte
Solarleistung stieg um 6,5 MW auf 33 MW. Insgesamt produzieren rd.
2.700 PV-Anlagen in der Schweiz Solarstrom.
Quelle: IWR |
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| 11.04.2008 |
Weltweit kräftiges Wachstum
bei regenerativen Energien - RENIXX-Konzerne glänzten im Jahr 2007
Die anhaltend hohe internationale Nachfrage nach Technik zur Nutzung
regenerativer Energiequellen wie Solar- und Windkraftanlagen hat im
vergangenen Jahr rund um den Globus zu einem Umsatzsprung bei den
börsennotierten Unternehmen der Branche geführt, berichtet
das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). Die
Erlöse der 30 internationalen Unternehmen im globalen Aktienindex
für erneuerbare Energien RENIXX World stiegen laut IWR 2007 um
50,4 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro (2006: 12,9 Mrd. Euro). Damit
beschleunigte sich das Wachstum deutlich gegenüber dem Jahresvergleich
2005/2006, als die Umsätze um 34,5 Prozent zulegten.
Europäische Unternehmen führen, Asiatische Firmen wachsen
um 165 Prozent "Bei der Umsatzverteilung nach Kontinenten führen
2007 die RENIXX-Unternehmen aus Europa mit 75,8 Prozent noch deutlich
vor Asien (12,6 Prozent) und Nordamerika (11,6 Prozent)", erläuterte
IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Die höchste durchschnittliche
Wachstumsrate erzielten 2007 allerdings die asiatischen Unternehmen
mit 165 Prozent, vor den nordamerikanischen (90 Prozent) und den europäischen
Unternehmen (40 Prozent). Deutsches Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells
unter den Top 5. Unter den Top 5 der umsatzstärksten Unternehmen
im RENIXX World bleibt 2007 der dänische Windkraftanlagen-Hersteller
Vestas (4,9 Mrd. Euro) auf Rang 1, vor den beiden spanischen Unternehmen
Gamesa (3,3 Mrd. Euro) und Iberdrola Renovables (953 Mio. Euro). Auf
Rang vier folgt die chinesische Suntech Power (1,4 Mrd. USD = 916
Mio. Euro per 31.12.2007) vor dem deutschen Photovoltaik-Unternehmen
Q-Cells (859 Mio. Euro), so das IWR.
Quelle: IWR |
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| 01.04.2008 |
Solar-Branche erwartet schnelles
Wachstum bei sinkenden Kosten
Die internationale Leitmesse für Photovoltaik-Produktionstechnik
wächst genauso rasant wie die Solarbranche, berichtet der Solar
Verlag (Aachen) in einer Pressemitteilung. 176 Unternehmen aus 21
Ländern präsentierten ihre neuen Maschinen und Produkte
vom 2. bis 4. April auf der PHOTON Photovoltaic Technology Show Europe
2008 in München. Das entspreche einer Steigerung um 60 Prozent
im Vergleich zur Messepremiere 2007. Die Schau in der Neuen Messe
München wurde begleitet von vier Fachkonferenzen. Rund 3.500
Teilnehmer aus 45 Ländern informierten sich dort über die
neusten Trends bei Solarsilizium, Produktionstechnologien, Investitionsmöglichkeiten
und Solarglas. PHOTON fasst die wichtigsten Konferenzergebnisse zusammen:
1. Solarstrom wird in den ersten Märkten gegenwärtig konkurrenzfähig
zu konventionell erzeugtem Strom. 2. Die Branche erwartet in den kommenden
Jahren ein weiterhin starkes Wachstum bei schnell sinkenden Produktionskosten.
3. Ein Überangebot an Solarmodulen wird es vorerst nicht geben,
so dass weiterhin die Hersteller die Preise bestimmen können.
Alles dreht sich um Silizium. Der Rohstoff für rund 90 Prozent
aller Solarmodule wird zwar in immer größeren Mengen produziert,
doch die Silizium-Nachfrage wächst noch schneller. So berichtete
Michael Rogol, Analyst bei PHOTON Consulting, auf der 6th Solar Silicon
Conference über Spotmarktpreise von bis zu 515 Dollar pro Kilogramm.
Der Durchschnittspreis ab Hersteller ist seit 2004 von 32 auf rund
70 Dollar je Kilogramm gestiegen. Die Produktionskosten liegen indes
bei durchschnittlich 36 Dollar je Kilogramm. Angesichts dessen sei
leicht nachvollziehbar, dass die Zahl der Neueinsteiger in diesem
Bereich explodiere: Gab es bei der ersten Solarsiliziumkonferenz 2004
weltweit nur sieben Hersteller von hochreinem Silizium, so dürften
es laut PHOTON Consulting dieses Jahr bereits 72 sein. Weitere 101
Unternehmen planten den Einstieg für 2009 oder später. Von
den insgesamt 173 Unternehmen, die somit in diesem Bereich aktiv sind,
haben 13 auf der Konferenz ihre Pläne vorgestellt: beachtliche
201.000 Tonnen Produktionskapazität könnten demnach allein
bei diesen 13 Unternehmen in den nächsten Jahren in Betrieb gehen.
Das entspricht dem Vierfachen der Weltproduktion 2007. Die Schätzungen
für die nahe Zukunft gehen jedoch weit auseinander. Während
Rogol die Siliziumproduktion für das Jahr 2010 bei 240.000 Tonnen
sah, gaben sich die Vertreter etablierter Hersteller wie REC und Hemlock
mit 120.000 bis 130.000 Tonnen deutlich zurückhaltender. REC
meldet Solarstrom-Kosten von 15 Eurocent in sonnigen Ländern.
Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die Photovoltaik-Nachfrage
bis auf Weiteres das Angebot übertreffen wird. Denn die Kosten
für Solarstrom befänden sich inzwischen an der Schwelle
zur "Grid Parity" - der Konkurrenzfähigkeit mit Strom
aus konventioneller Erzeugung, wie Jon André Lokke von der
norwegischen REC Group in seinem Beitrag auf der Investorenkonferenz
betonte. Im Jahr 2007 hätten große Anlagen von REC in sonnigen
Ländern Solarstrom zu Kosten von 15 Eurocent produzieren können,
sagte Lokke. 2010 will REC bei 7 Cent liegen, 2012 bei 5 Cent je Kilowattstunde.
Der nach Marktkapitalisierung weltgrößte Solarkonzern liegt
damit in einer Größenordnung, die Betreibern von konventionellen
Kraftwerken einen gehörigen Schrecken einjagen könnte, betont
PHOTON. Tempo der Kostensenkung könnte durch Engpässe bei
Produktionsequipment und Verbrauchsmaterialen gebremst werden. Auch
andere führende internationale Photovoltaikunternehmen wie First
Solar, Suntech Power und Evergreen wollen die Produktionskosten für
ihre Module in den nächsten Jahren um 40 bis 50 Prozent senken,
teilten sie in München mit. Allerdings warnte Jo onki Song von
PHOTON Consulting, dass sich das in den letzten Jahren erreichte Tempo
bei der Kostensenkung von jährlich 12 bis 15 Prozent auf 6 bis
11 Prozent abschwächen könnte, wenn sich aufgrund des schnellen
Wachstums weitere Engpässe bei Produktionsequipment und Verbrauchsmaterialen
wie beispielsweise eisenarmem Glas ergäben. PHOTON hat hierzu
bereits eine "PV Glass Conference" initiiert, um die beim
Silizium gemachten Fehler vermeiden zu helfen.
Quelle: PHOTON |
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| 24.03.2008 |
Forscher der Garchinger Neutronenquelle
untersuchen Energiespeicherung für Solar- und Windstrom
So genannte Power-Akkus sollen künftig Solar- und Windstrom speichern
und helfen, von "Wetterkapriolen" unabhängiger zu werden,
berichtet das bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit
und Verbraucherschutz in einer Pressemitteilung. Bayerns Umweltminister
Otmar Bernhard informierte sich bei den Forschern der Garchinger Hochflussneutronenquelle
über diese neuartigen Speicherkonzepte. Die Garchinger Forscher
untersuchen unter anderem neue Materialien und Werkstoffe für
die Energiespeicherung. Bisher sei gerade die Speicherung von Solar-
und Windenergie hoch problematisch, so der Minister. "Der Wind
bläst nun mal nur, wenn er will, und trübes Regenwetter
verhagelt oftmals die Solarstrom-Ausbeute. Immer noch gleichen CO2-intensive
Kohlekraftwerke dieses aufgrund der zeitlichen Schwankungen unberechenbare
Stromangebot aus. Deshalb müssen Sonnen- und Windstrom speicherbar
werden", erklärte Bernhard.
Energiespeicher auf Herz und Nieren durchleuchten. Mit der Garchinger
Neutronenquelle lassen sich die elektrochemischen Prozesse leistungsstarker
und langlebiger Akkus, Batterien und Energiespeicher auf Herz und
Nieren durchleuchten. "Die einzigartigen Eigenschaften der Neutronenstrahlung
eröffnen erst die Möglichkeit, die Struktur dieser Materialen
mit der geforderten Präzision aufzuzeigen - eine der wesentlichen
Voraussetzungen, um geeignete Werkstoffe nach Maß zu erarbeiten",
so Otmar Bernhard. Die Neutronenstrahlung ermögliche die Untersuchung
der stofflichen Eigenschaften und damit die Optimierung beispielsweise
der elektrischen Leit- und Speicherfähigkeit verschiedener Metall-Legierungen.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz |
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| 18.03.2008 |
Neue Solar-Studie: Novelliertes
EEG lässt Photovoltaik-Zubau auch ab 2009 rasant wachsen
Nirgends in der Welt werden in den nächsten Jahren so viele Solarstromanlagen
installiert wie in Deutschland, prognostiziert das Beratungsunternehmen
PHOTON Consulting. Die Absatzmärkte in Afrika, Lateinamerika
aber auch China würden hingegen nahezu bedeutungslos bleiben.
Die Prognosen sind Teil einer von PHOTON Consulting herausgegebenen
Studie mit dem Titel "Detailing Demand - Where will all the Volume
go". Ermöglicht werde der rasante Zubau in Deutschland
durch die mengenmäßig unbegrenzte und gleichzeitig hohe
Förderung von neuen Photovoltaik-Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG). In nahezu allen Auslandsmärkten gebe es hingegen feste
Budgets an Fördermitteln beziehungsweise Deckelungen der maximal
installierten Solarstromleistung. Unter diesen Bedingungen dürften
laut PHOTON Consulting im Jahr 2010 allein in Deutschland Solarstromanlagen
mit einer Leistung von rund 6.500 Megawatt (MW) neu installiert werden.
Im Jahr 2006 lag der Zubau bei etwa 830 MW. Die von der Bundesregierung
vorgeschlagene Senkung der Einspeisevergütungen ab dem Jahr 2009
sei in den Prognosen bereits berücksichtigt, betonen die Autoren
der Studie, die die Produktionskosten für Solarmodule im Jahr
2010 mit 1,08 Euro je Watt*) Leistung beziffert. Der aktuelle EEG-Entwurf
ermögliche hingegen im Jahr 2010 Verkaufspreise von 1,78 bis
1,88 Euro je Watt. PHOTON-Chefredakteurin Kreutzmann: In Deutschland
dürften alle Module landen, die sich nirgendwo zu höheren
Preisen verkaufen lassen Somit sei Deutschland auch in den nächsten
Jahren ein hinreichend profitabler Absatzmarkt für die internationale
Photovoltaikindustrie. "In anderen Ländern lassen sich dank
besserer klimatischer Bedingungen und teilweise noch höherer
Einspeisetarife zwar höhere Gewinne mit Solarstrom erzielen,
doch so verlässlich wie in Deutschland sind die Bedingungen -
leider - nirgendwo sonst", heißt es in der Pressemitteilung
des Solarstrom-Magazins PHOTON. PHOTON-Chefredakteurin Anne Kreutzmann
kommentiert: "Die Studie basiert auf zahlreichen Annahmen wie
beispielsweise einer Fortsetzung der Förderung in Spanien und
Italien - die durchaus nicht garantiert werden kann. Sicher ist jedoch:
Hierzulande dürften all jene Module landen, die sich nirgendwo
auf der Welt zu höheren Preisen verkaufen lassen."Prognose:
Deutschland, Kalifornien und Spanien sind im Jahr 2010 die größten
Photovoltaik-Märkte Theoretisch könnten damit sogar noch
mehr als die besagten 6.500 Megawatt auf deutschen Dächern und
Freiflächen landen. Insgesamt erwartet PHOTON Consulting für
2010 eine weltweite Produktion an Solarmodulen von 23.000 Megawatt.
Neben Deutschland sind die nächst größten Absatzmärkte
Kalifornien mit 3.100 Megawatt, Spanien mit 2.400 Megawatt, Japan
mit 1.600 Megawatt und Italien mit 1.500 Megawatt. China, wo bereits
ein Großteil der weltweit produzierten Solarmodule hergestellt
wird, bleibe mit einem Zubau von 200 Megawatt ein eher unbedeutender
Markt.
Ein Hintergrundbericht ist im Internet zugänglich unter der Adresse:
www.photon.de/presse/mitteilungen/Hintergrund_Absatzmaerkte.pdf
Eine Grafik der künftigen PV-Märkte weltweit ist erhältlich
unter www.photon.de/presse/mitteilungen/Grafik_Absatzmaerkte.pdf
*) Wechselkurs 1,49 USD/Euro
Quelle: PHOTON |
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| 21.02.2008 |
Heizöl- und Benzinpreise
nehmen Rekordhoch ins Visier
Nach einer neuerlichen Preisrallye am Ölmarkt herrsche Katerstimmung
bei den deutschen Heizölhändlern und -verbrauchern, berichtet
die interaid GmbH, Internetagentur für den Mineralölhandel,
in einer Pressemitteilung. Gerade als die Preise begannen, sich zu
normalisieren und so mancher auf ein Zwischentief hoffte, überrollte
ein fast 10%iger Ölpreisanstieg den heimischen Markt. Der Ölpreis
hat am 20. Februar 2008 erneut die Marke von 100 $ je Barrel überstiegen.
Diesmal drohe eine nachhaltige Überschreitung, betont interaid.
Ein Ende der Preisspirale sei nicht absehbar.
"Rohöl über 100 $", "Heizöl so teuer
wie nie" lauteten die Schlagzeilen des gestrigen Tages. Innerhalb
von nur zwei Wochen sei der Preis für ein Barrel US-Öl um
über 15 % von 86 $ auf 100 $ gestiegen. "Der Rohstoffhype
aus dem Jahr 2007 hat wieder Fahrt aufgenommen. Innerhalb nur einer
Woche ist der Preis für einen Liter Heizöl von durchschnittlich
66 Cent auf fast 73 Cent gestiegen", heißt es in der Pressemitteilung.
Auch Benzin habe sich drastisch verteuert: Der Liter Super koste an
deutschen Tankstellen verbreitet über 1,40 €. Tanken und
Heizen blieben ein teures Übel. Auch die Erdgaspreise würden
erfahrungsgemäß nachziehen und in den nächsten Monaten
weiter steigen. Zum Quartalswechsel drohe hier eine böse Überraschung.
Unsichere Rahmenbedingungen in vielen Öl-Förderländern;
endliche Ressourcen Problematisch ist der Preisanstieg laut interaid
GmbH vor allem deshalb, weil Verbraucher kaum Alternativen haben.
So sei beispielsweise der umweltpolitisch gefeierte Biodiesel ökologisch
gesehen nicht unproblematisch. Für die Beheizung eines Einfamilienhauses
sei immerhin ein Rapsfeld mit 10.000 Quadratmetern erforderlich, um
genügend Bio-Brennstoff zu erzeugen. Das entspreche der Fläche
von fast zwei Fußballfeldern. Ursächlich für den starken
Ölpreisanstieg seien nach Meinung von Experten die unsicheren
Rahmenbedingungen in vielen Förderländern (Nigeria, Venezuela,
Iran) und der nachlassende Pessimismus bezüglich der amerikanischen
Konjunktur. Der weltweite Ölverbrauch solle sich zwar in diesem
Jahr kaum noch erhöhen, doch dies beseitige nicht das Problem
der Endlichkeit der Ressourcen. Und auch für den Fall sinkender
Ölnachfrage könnten die Preise hoch bleiben, warnt interaid.
Nämlich dann, wenn die OPEC als Reaktion die Förderquoten
senke. Preisaufschwung wird zum Selbstläufer "Etwas zynisch
betrachtet kommt die derzeitige Situation einem Perpetuum Mobile gleich.
Milliarden von vereinnahmten Petrodollars der Erzeugerländer
wollen angelegt werden. Zieht man in Betracht, dass ein Teil der Einnahmen
der Ölmultis erfolgreich in Ölkontrakte an der New Yorker
Nymex reinvestiert wird, so entwickelt sich der Preisaufschwung zum
Selbstläufer. Die Situation am Mineralölmarkt könnte
also noch ungemütlicher werden", endet die Pressemitteilung.
Quelle: HeizOel24 |
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| 18.02.2008 |
Solarzellen-Hersteller Q-Cells
ist Nummer eins der Weltrangliste
Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells AG war im vergangenen Jahr der
weltweit größte Hersteller von Solarzellen, berichtet das
Fachmagazin PHOTON International in einer Pressemitteilung. Eine Photovoltaik-Jahresproduktion
von 370 Megawatt (MW) sicherte dem Unternehmen aus Thalheim (Sachsen-Anhalt)
einen knappen Vorsprung vor den beiden Konkurrenten Sharp Corp. (Japan)
und Suntech Power Co. Ltd. (China). Sharp meldete laut PHOTON International
eine Jahresproduktion von 363 Megawatt, Suntech nenne "363 bis
365 Megawatt", wobei diese Zahlen noch vorläufig seien;
die endgültige Bilanz soll mit dem Unternehmensbericht für
das vierte Quartal 2007 am 20. Februar präsentiert werden.
Q-Cells hat seine Produktion laut PHOTON International gegenüber
2006 (253 Megawatt, damals Platz zwei hinter Sharp) um rund 46 Prozent
gesteigert. Suntech gelang gegenüber den 160 Megawatt des Vorjahres
(Platz vier) mit einer Steigerung von 127 Prozent eine noch weitaus
schnellere Expansion.
Kyocera und First Solar auf den Plätzen 4 und 5 "Beide Unternehmen
verdanken ihre Spitzenplätze indes auch der Tatsache, dass Sharp
im Vergleich zu den 434,7 Megawatt des Jahres 2006 um 16 Prozent nachließ
- ein krasser Misserfolg, der vermutlich vor allem auf Fehler bei
der Versorgung mit Rohsilizium zurückzuführen ist",
heißt es in der Pressemitteilung der internationalen Photovoltaik-Zeitschrift.
Die Zahlen ermittelt PHOTON International im Rahmen seiner alljährlichen
Erhebung zur weltweiten Produktion der Photovoltaikindustrie. Die
Erhebung für 2007 sei noch nicht ganz abgeschlossen, die vollständigen
Ergebnisse will PHOTON International im März veröffentlichen.
Es zeichne sich aber bereits ab, dass die japanische Kyocera Corp.
in diesem Jahr mit 207 Megawatt den vierten Platz belegen wird, während
der US-amerikanische Hersteller First Solar Inc. mit 200 Megawatt
Platz fünf belegen dürfte. Reine Photovoltaik-Unternehmen
liegen vorne; chinesische Produzenten etablieren sich Die Zahlen belegen
laut PHOTON International drei bedeutsame Trends in der Solarbranche:
Mit Q-Cells und Suntech sind zwei der drei Spitzenplätze von
reinen Photovoltaik-Unternehmen belegt. Die Solarsparten von Großkonzernen
- neben Sharp und Kyocera sind dies unter anderen Sanyo, Mitsubishi,
BP Solar oder Schott - haben zumindest vorerst das Nachsehen. Außerdem
belegt die Spitzenposition von Suntech, dass sich chinesische Akteure
dauerhaft in der internationalen Solarwirtschaft etablieren. Das Unternehmen
mit Sitz in Wuxi wurde erst 2001 gegründet und ist damit noch
jünger als die Ende 1999 gegründete Q-Cells AG. Dünnschicht-Photovoltaik
gewinnt weiter an Bedeutung; Die Platzierung von First Solar, einem
Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen auf Basis von Cadmium-Tellurid,
ist für PHOTON International wiederum ein Beleg für die
wachsende Bedeutung der Dünnschichttechnologie; allerdings komme
kein anderer Hersteller in diesem Bereich auch nur annähernd
an die Produktionszahlen des US-Unternehmens heran, dass unter anderem
in Frankfurt (Oder) eine Fabrik unterhält. Nach wie vor seien
kristalline Solarzellen die mit weitem Abstand marktbeherrschende
Technologie. PHOTON International erscheint seit zehn Jahren im Solar
Verlag (Aachen) und ist die weltweit führende internationale
Zeitschrift für Solarstrom. Mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren
informiert sie monatlich unabhängig unter anderem über internationale
Marktdaten, die Solarstrombranche betreffende politische Entwicklungen,
technische Neuheiten und Unternehmensnachrichten. Die Zeitschrift
wird nur im Abonnement vertrieben. Einzelexemplar können beim
Verlag angefordert werden.
Quelle: Photon International |
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| 15.01.2008 |
Deutsche Solarstromindustrie
weiter auf Wachstumskurs - Umsatz stieg 2007 um 23 Prozent auf 5,5
Mrd. Euro
Berlin - 2007 war für die deutsche Photovoltaikbranche ein Jahr der
Rekorde. Die Anzahl der vornehmlich auf deutschen Dächern montierten
Solarstromanlagen vergrößerte sich nach Angaben des Bundesverbandes
Solarwirtschaft (BSW-Solar) um rund 130.000 auf insgesamt 430.000
Anlagen. Mit rund 1.100 MWp zugebauter Solarstromleistung gingen im
vergangenen Jahr so viele Solarstromanlagen in Deutschland ans Netz
wie nie zuvor, teilte BSW-Solar mit.
Der Umsatz deutscher Photovoltaikhersteller stieg im letzten Jahr
um 23 Prozent auf rund 5,5 Mrd. Euro. Deutsche Solarunternehmen haben
2007 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Gesamtbeschäftigtenzahl
der Solarbranche stieg damit nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft
auf insgesamt 40.000. Auch für 2008 rechnet der Bundesverband mit
einem Marktwachstum im zweistelligen Prozentbereich.
In Deutschland sind nach Angaben des BSW-Solar inzwischen Solarstromanlagen
mit einer Gesamtleistung von rund 3,8 Gigawattpeak installiert. Die
produzierte Strommenge von 3.000 Gigawattstunden reicht rechnerisch
aus, um ganz Hamburg mit Haushaltstrom zu versorgen. Nach einem Zubau
von jeweils 850 MWp in den Vorjahren 2005 und 2006 wurden 2007 rund
1.100 MWp Photovoltaikleistung in Deutschland installiert.
Quelle: iwr |
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| 20.12.2007 |
Vor zwei Jahren hat Google
sich zu Solarenergie bekannt und eine große Photovoltaikanlage auf
der Firmenzentrale installieren lassen. Jetzt will der Internetkonzern
auch mit der Entwicklung und dem Betrieb von anderen Erneuerbare-Energien-Kraftwerken
Geld verdienen.
Ihre Ziele haben die selbst ernannten Weltveränderer in Mountain View
äußerst hochgesteckt. Doch die Technologie, mit der sie erreicht werden
sollen, gibt es noch gar nicht.
Google will groß in das Geschäft mit erneuerbaren Energien einsteigen.
Doch bislang ist nur klar, dass die Erfolgsfirma ehrgeizige Ziele
hat. Erstens: Google will Anlagen mit einem Gigawatt Leistung bauen
- solarthermische Kraftwerke, Windkraftanlagen und geothermische Kraftwerke.
Zweitens: Die Anlagen sollen Strom billiger produzieren als Kohlekraftwerke
- zu Kosten von 1 bis 3 US-Cent (0,6 bis 2 Eurocent) pro Kilowattstunde.
Drittens: Ihre Errichtung soll eher Jahre denn Jahrzehnte dauern,
wie Google-Gründer Larry Page Ende November bekannt gab.
Quelle: Photon |
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| 29.11.2007 |
Weltklimaschutz braucht neue
politische Handlungsansätze
Dr. Hermann Scheer:
"Weltklimaschutz braucht neue politische Handlungsansätze. Weltklimakonferenzen
können nicht länger das Maß aller Dinge für den globalen Klimaschutz
sein. Wir brauchen eine globale Allianz wirklich aktionsbereiter Staaten."
Zu dem Ergebnis der Weltklimakonferenz in Bali erklärt der Bundestagsabgeordnete
Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrats
für Erneuerbare Energien (WCRE):
Die Konferenz in Bali hat erneut gezeigt, dass Verhandlungen mit dem
Ziel eines alle Länder umfassenden Globalvertrags für Klimaschutz
allenfalls auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner eines Minimalkompromisses
enden können. So aber kann die organisierte Pyromanie der Verbrennung
fossiler Energie nicht beendet werden.
Damit aber bleiben die Resultate stets weit hinter der tatsächlich
gegebenen Herausforderung und die Weltzivilisation droht den Wettlauf
mit der Zeit zu verlieren. Schnelle und umfassend angelegte Schritte
zur Energiewende einzuleiten und dafür zugleich einen Weltkonsens
aller Regierungen zu erreichen, kommt einer Quadratur des Kreises
gleich. Das ist die Erfahrung, die sich auch in Bali wieder bestätigt
hat.
Nötig ist eine internationale Allianz wirklich aktionsbereiter Staaten,
eine "coalition of the willing" gegen den laufenden Weltkrieg gegen
die Natur, die mit gutem Beispiel vorangeht und damit eine weltweit
ausstrahlende technologische Revolution zur Nutzung erneuerbarer Energien
auslöst. Einer solchen Dynamik wird sich keiner mehr entziehen können.
Quelle: Solarnews |
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| 21.10.2007 |
Friedensnobelpreisträger
Al Gore zu Gast beim 2. Deutschen Klimakongress der EnBW
Wenige Tage nach seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis wird
der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore seinen ersten öffentlichen
Auftritt in Deutschland beim 2. Deutschen Klimakongress der EnBW Energie
Baden-Württemberg AG haben. Gore wird am 23. Oktober 2007 bei
der Abendveranstaltung des Kongresses den Vortrag "Eine unbequeme
Wahrheit" halten. Neben Al Gore werden an dem eintägigen
EnBW-Klimakongress weitere renommierte internationale Klimaschützer
und Wissenschaftler teilnehmen. Ziel des Kongresses ist, ein internationales,
interdisziplinäres Forum zu schaffen, das den Austausch zwischen
Wissens- und Entscheidungsträgern aus Wissenschaft, Wirtschaft,
Politik und Gesellschaft ermöglicht. Eröffnungsredner werden
Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Baden-Württembergische
Ministerpräsident Günther Oettinger sein. Sie werden die
"Konfliktrisiken durch den Klimawandel" und die "Nachhaltigkeitsstrategie
des Landes Baden-Württemberg" beleuchten.
Quelle: EnBW Energie Baden-Württemberg |
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| 08.10.2007 |
Solar-Lampen für die
Armen der Welt im Zeichen globalen Klimaschutzes
Ist Lesen im Schein von Petroleumlampen im Zeitalter der Raumfahrt
ein für allemal Vergangenheit Mitnichten!
Über zwei Milliarden Menschen steht bis heute keine Elektrizität
zur Verfügung. Doch Petroleumlampen liefern nur schwaches Licht
und setzen gleichzeitig gesundheitsschädliche Rußpartikel
frei. Der Verein solarprojekt-freilassing hat sich des Problems angenommen
und mithilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eine umwelt-
und gesundheitsschonende Alternative entwickelt: die mobile Solarlampe
SOLAR 2000-LED. "Allein in Afrika sind schätzungsweise mehr
als 50 Millionen Petroleumlampen in Betrieb. Das ist nicht nur schlecht
für die Gesundheit, sondern auch teuer und klimaschädlich.
Denn für die Beleuchtung sind je Lampe durchschnittlich drei
Liter Petroleum im Monat notwendig. Das führt zu einem jährlichen
Ausstoß von 80 Kilogramm Kohlendioxid", sagt DBU-Generalsekretär
Dr. Fritz Brickwedde. Bei 50 Millionen Petroleumlampen seien das 40
Millionen Tonnen des klimaschädlichen Gases im Jahr, rechnet
Brickwedde vor
Quelle: DBU |
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| 19.09.2007 |
Solar-Aktien im siebten Himmel
Während sich in Deutschland das trübe Herbst-Wetter durchsetzt,
scheint für Solar-Aktien weiter die Sonne. In dieser Woche haben
Solon, Solarworld & Co eine beeindruckende Rally hingelegt und
neue Rekordhochs erreicht. Beginnt jetzt ein neuer Solar-Hype?
Wer geglaubt hatte, dass die deutschen Solar-Aktien ihren Zenit überschritten
hätten, hat sich getäuscht. In den letzten Tagen haben nahezu
alle im TecDax gelisteten Solarwerte neue Höchststände erklommen.
Die Solar-Rally ausgelöst hatte Q-Cells-Chef Anton Millner. Millner
prophezeite ein weltweites Wachstum der Solarbranche um mindestens
40 Prozent - "Jahr für Jahr". Damit zeigte sich Millner
deutlich optimistischer als der deutsche Bundesverband der Solarwirtschaft.
Dessen Prognosen liegen lediglich bei einem jährlichen Plus von
20 Prozent. ??
Experten sind nicht überrascht über diese Wachstumsprognose.
Quelle: ARD Börse |
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| 07.09.2007 |
Deutscher Solar-Boom hält an!?
Der Boom der deutschen Solarbranche ist ungebrochen. Laut dem Bundesverband
Solarwirtschaft stieg im ersten Halbjahr 2007 die Solarzellenproduktion
hierzulande im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel auf
300 Megawatt. Bis 2008 sollen rund 15 neue Solarfabriken in Deutschland
entstehen.
Die Sorge um eine radikale Veränderung des EEG hat inzwischen
abgenommen. Die Bundesregierung will angeblich die Solarproduktion
nicht beschränken und hat auf eine Deckelung der Förderung
verzichtet. ??
Neben Deutschland richtet sich die Hoffnung der Solarbranche vor
allem auf Südeuropa und die USA. Im Land der unbegrenzten Möglichkeit
hat ein Umdenken in Sachen Umweltschutz stattgefunden. Die Förderung
von Solarstrom soll massiv ausgebaut werden. Derzeit findet die
amerikanische Photovoltaikmesse Solarpower statt. Von dort könnte
es neue Impulse geben.
Quelle: solarserver.de
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| 13.08.2007 |
Solarstrom: Aufdach-Photovoltaikanlage
mit 1,2 MW am Netz
Eine der weltweit größten Photovoltaik-Anlagen auf einem
Dach ist in Grosselfingen (Baden-Württemberg) an das Netz gegangen.
Die 1,2 Megawatt-Anlage erstreckt sich auf 13.000 Quadratmetern
über drei Gewerbehallen und ist mit rund 6.500 Solarmodulen
ausgestattet.
255 Haushalte könnten dadurch komplett mit alternativer Energie
versorgt werden. Mit dieser Leistung stoße die Anlage in die
Top 10 der größten Aufdach-Anlagen weltweit vor. Beeindrucken
könne die Anlage auch in punkto Energiebilanz und Umweltfreundlichkeit:
Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden jährlich 705 Tonnen
Kohlendioxid-Emissionen vermieden.?
Quelle: solarserver.de
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| 24.07.2007 |
Rekord-Wirkungsgrad für organische
Solarzellen
Eine sensationelle neue Entwicklung im Bereich der organischen Solarzellen
gibt die Hoffnung auf den kommerziellen Einsatz dieser Technologie
in der Zukunft.?Forscher der Universität von Kalifornien gelang
es die bisher höchste Effizienz von organischen Solarzellen herzustellen.
Das Ziel ist es diese Solarzellen innerhalb der nächsten 3 Jahre
marktreif zu machen. Verwendet wird hier eine neue "Tandem Struktur"
bei der ein spezielles Mehrschichtverfahren verwendet wird, welches
eine höhere Zelleneffizienz bei gleichzeitiger kostengünstiger
Produktion ermöglicht. Die Basis hierfür stellt ein kostengünstiges
Druck- und Beschichtungsverfahren dar, bei dem die photoaktiven Materialien
aufgebracht und strukturiert werden. In diesem Forschungsprojekt arbeit
u.a. der Chemie Nobel Preisträger Prof. Heeger, der als "Erfinder"
dieser "Plastik Solarzellen" gilt.
Gelingt hier ein kommerzieller und breiter Durchbruch dieser Technologie
wäre ein großer Betrag zum gewaltigen Energiebedarf unserer
Erde gedeckt.
Quelle: Universität von Kalifornien, Santa Barbara
(UCSB) |
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| 09.07.2007 |
EU: Stromverbrauch und CO2-Ausstoß
steigen trotz Energiesparen
Trotz intensiver Bemühungen der EU innerhalb ihrer Mitgliedsstaaten
den Stromverbrauch und den damit einhergehenden CO2 Ausstoß
zu reduzieren stieg der Energieverbrauch im gleichen Ausmaß
wie das Bruttoinlandsprodukt und neutralisierte damit alle Einsparmassnahmen.
Ein Durchschnittshaushalt verbraucht 4.098 Kilowattstunden im Jahr.
Realistische Einsparpotentiale sprechen von einer möglichen Reduktion
von 20% bei Nutzung von z.B. Energiesparlampen oder Eliminierung alter
Elektrogeräte. Die Nutzung von Solarwärme für die Warmwasserbereitung
und den Einsatz einer modernen Photovoltaik Anlage würden dazu
beitragen den Stromverbrauch signifikant zu senken. Insbesondere wenn
wir die Tatsache berücksichten dass die Solarenergie die effektivste
Form der Energiegewinnung darstellt, welche jeden einzelnen Haushalt
zur Verfügung steht. In der Kombination mit anderen Energiequellen
bietet die Solarenergie DIE Chance zur Reduktion des schädlichen
Umweltkillers CO2.
Quelle: EU-Kommission |
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| 25.06.2007 |
Intersolar 2007 ein großer Erfolg
Mit einem Besucher und Aussteller Plus von über 25% ging die
Intersolar 2007 erfolgreich zu Ende. Großteils zufriedene Gesichter
auf beiden Seiten zeigten wieder auf, dass der Boom im Bereich Photovoltaik
ungebrochen ist. Neben technischen Neuerungen und einer generellen
Leistungsschau der Branche, zogen insbesondere die diversen Vorträge
und Spezialveranstaltungen die Besucher an. Trotz des mittlerweile
enormen Wachstums, welches die Branche in den letzten Jahren erlebt
hat, ist ein Ende dieser Entwicklung nicht in Sicht. Die kommenden
Zukunftsmärkte wie z.b. Griechenland, Italien, USA etc. benötigen
zwar noch einige Zeit um ein dementsprechendes Absatzvolumen zu generieren,
aber die Tatsache, dass die großen Unternehmen im Bereich der
Photovoltaik in diesen Ländern mit Vertriebs- bzw. Produktionsstätten
präsent sind, zeigt das enorme Zukunftspotential der Photovoltaik.
Im nächsten Jahr übersiedelt die Intersolar wegen Platzmangel
nach München. Der Termin ist vom 12.-14.06.2008. |
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| 09.05.2007 |
Index zeigt: China und Indien holen
auf
Laut einer Studie von Ernst & Young werden in den nächsten
Jahren Indien und China jene Länder sein, welche das meiste Potential
für erneuerbare Energien aufweisen. Dadurch werden diese Länder
als lohnende Zukunftsinvestitionen angesehen.
Der Quartalsweise erscheinende Index, welcher die Attraktivität
von Investitionen untersucht, sieht zwar die USA als klare No. 1,
allerdings holen Indien und China gewaltig auf.
Als Gründe werden das extrem starke Wirtschaftswachstum und der
damit einhergehende "Hunger" nach Energien genannt, andererseits
begünstigen Gesetzgebungen im Bereich des Umweltschutzes und
steigende Sensibilisierung der Öffentlichkeit diese Entwicklungen.
Die Internationalisierung dieses Themas zeigt die globale Bedeutung,
welche dem Klimawandel beigemessen wird.
Quelle:Ernst & Young |
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| 02.05.2007 |
Photovoltaik - enormes Zukunftspotential
Während der Wind- oder der Wasserenergie allein schon geografische
Grenzen gesetzt sind, hat die Photovoltaik das größte Potential
und die kürzesten Wege vom Produzenten zum Verbraucher.
Diese kurze "Lieferkette" bringt neben dem Vorteil geringer
Umweltbelastung, niedrige bis gar keine Transportkosten. Wirtschaftlich
gesehen bedeutet dies, dass durch die Einsparung von Kosten in Infrastruktur
und Transportwege gewaltige ökonomische Vorteile entstehen.
Eine Photovoltaik Anlage kann selbst auf das kleinste Dach montiert
werden. Es werden keine schädlichen CO2 Gase emittiert und auch
der optische Aspekt einer PV Anlage spricht mehr für als gegen
diese Investition.
Und zu guter Letzt spricht die Lebensdauer einer guten PV Anlage von
zumindest 25 Jahren für diese Zukunftsinvestition.
Quelle: ENDS |
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| 12.04.2007 |
Spanien erreicht bis 2050 100%
Unabhängigkeit durch erneuerbare Energien
Gemäss einer neuen Greenpeace Untersuchung ist Spanien in der
Lage seinen gesamten Strombedarf bis zum Jahr 2050 mittels erneuerbarer
Energien zu gewährleisten.
Allerdings wird von verschiedenen Stellen dieser Untersuchung kein
Glauben geschenkt, trotz der Feststellung, dass Spanien heute bereits
eine Vorreiterrolle im Bereich der erneuerbaren Energien inne hat.
Dieser Anteil beläuft sich mittlerweile auf stolze 25%.
Weitere Untersuchungen besagen, dass sich die Kosten bis zu diesem
Zeitpunkt auf maximal ein 1/3 jener Kosten belaufen, welche für
Atom - bzw. Gasenergie benötigt werden.
Bereits 2010 wird mit Kosten von 12 cent pro kwh (Deutschland 18 cent,
Kalifornien 13 cent) gerechnet. Damit wird Solarstrom nicht nur attraktiv,
sondern schon günstiger als herkömmlich gewonnener Strom.
Quelle: ENDS |
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